Programm 2026/2027

Hermann Hesse und die Religionen Asiens

Foto © Adobe 

Mittwoch, 16.06.2027, 19.30 Uhr
Reformiertes Kirchgemeindehaus

HERMANN HESSE UND DIE RELIGIONEN ASIENS

Hinduismus, Buddhismus und Taoismus

Als Sprössling einer Familie von Indien-Missionaren war Hesse schon früh von der Enge und Strenge einer bestimmten Form von Kirche und Christentum abgeschreckt. Hesse sucht Gott auf «eigenen Wegen». Die grossen Religionen Asiens werden da für ihn zu einer befreienden Entdeckung. Hesse beginnt einen Dialog mit ihnen, den er über ein ganzes Leben hindurch vertieft. «Das Tiefste fand ich in den ‹Upanischaden›, bei Buddha, bei Konfuzius und Lao Tse», schreibt er, «und dann auch, als meine alte Aversion gegen die spezifisch christliche Form der Wahrheit allmählich nachliess, auch im ‹Neuen Testament›». 

Der Literaturwissenschaftler und Theologe Prof. Karl- Josef Kuschel (Universität Tübingen), zugleich Präsident der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft, wird in seinem Vortrag Hermann Hesse als Pionier des interkulturellen und interreligiösen Dialogs anschaulich porträtieren. Anschliessend unterhält er sich mit Silver Hesse, dem Enkel und Betreuer des Nachlasses von Hermann Hesse. 

Begrüssung: Angelika Barth-Ehinger 

Tickets
CHF 30.–/25.–
(AHV, Legi)

Mitglieder haben freien Eintritt
Kasse ab 19.00 Uhr
Kein Vorverkauf
Nur Barzahlung

Philipp Theisohn, «Der gute Name, das böse Gerede»