Foto © Philipp Theisohn
Donnerstag, 20.05.2027, 19.30 Uhr
Reformiertes Kirchgemeindehaus
DER GUTE NAME, DAS BÖSE GEREDE
Über Jeremias Gotthelf
Philipp Theisohn, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, hat das Gesamtwerk von Jeremias Gotthelf neu herausgegeben. Er zeigt auf, wie Gotthelf zum Vorbild von Gottfried Keller und Thomas Mann wurde und ganze Generationen von Autoren prägte.
Die sich in Gotthelfs Romanen dokumentierende Ethik und das mit ihr verknüpfte Gesellschaftsbild basieren auf dem Prinzip des «guten Namens». Die Lebensgeschichten der Heldinnen und Helden aus der bäuerlichen Welt, angefangen bei Gotthelf selbst als Verfasser des «Bauernspiegels» über Ueli, den Knecht und Pächter, bis hin zu Anne Bäbi Jowäger, werden geprägt durch das Bemühen, vorbildlich zu leben und diese Idealität auch in einer von Missgunst geprägten Gesellschaft zu verteidigen. Entlang der dieses Werk durchziehenden Konfrontation von gutem Namen und bösem Gerede soll ein Einblick in Gotthelfs Schaffen und Denken vermittelt werden.
Begrüssung: Guido Braschler
Tickets
CHF 30.–/25.– (AHV, Legi)
Mitglieder haben freien Eintritt
Kasse ab 19.00 Uhr
Kein Vorverkauf
Nur Barzahlung
